
Nie wieder Stress mit Handwerker
So verhindern Sie Pannen im Vorfeld:
1. Wie finde ich einen zuverlässigen Handwerker?
Am besten ist immer noch die "Mundpropaganda". Fragen Sie Verwandte, Freunde oder Arbeitskollegen, mit wem sie selber gute Erfahrungen gemacht haben. Ebenfalls hilfreich sind die örtlichen Handwerkerinnungen (Adressen im Telefonbuch).
2. Wie kann ich beurteilen, ob ein Angebot günstig ist? 
Das geht nur duch Vergleichsnagebote, die Sie von verschiedenen Handwerkern einholen. Bedenken Sie aber: Preisunterschiede können durch die Qualität der Ausführung entstehen, etwa durch hochwertiges Material.
3. Was muss ich klären, um die Rechnung klein zu halten? 
Hier ist eine kleine Liste, die Sie vorab oder beim Telefonat mit dem Handwerker abhaken sollen:
- Welche Teilleistungen kann ich eventuell selber einbringen?
- Welche Details muss ich bei größeren Arbeiten direkt vor Ort besprechen, um teure Missverständnisse zu vermeiden?
- Kann mir der Handwerker günstigereAlternativen vorschlagen?
- Haben die "Billiglösungen" eventuell Nachteile (z.B. Haltbarkeit)?
- Macht mir der Handwerker einen Kostenvoranschlag?
4. Ist der Kostenvoranschlag gratis? 
Ja, sofern der Voranschlag nur Materialpositionen und Arbeitsstunden auflistet. Sind darin dagegen schon größere Vorarbeiten enthalten (z.B. vollständiges Planen einer Küche), handelt es sich um eine eigenständige Leistung, die gesondert zu vergüten ist.
5. Darf die Rechnung über dem Kostenvoranschlag liegen? 
Abweichungen sind erlaubt, sofern sie sich in Grenzen halten (Faustregel: 20%). Sind es mehr, muss Sie der handwerker vorher informieren. Sie müssen dann entscheiden, ob es weitergehen soll oder nicht.
6. Womit fahre ich besser: Abrechnung nach Stunden oder Abeiten zum Festpreis? 
Bei kleinen, überschaubaren Arbeiten sind in der Regel Studnensätze günstiger. Bei größeren Festpreise.
7. Wie reagiere ich richtig: Wenn der Handerwerker seine Arbeit "schwarz" anbietet? 
Wer sich darauf einlässt, bewegt sich auf dünnem EIs und macht sich nicht nur strafbar. sondern geht auch Risiken in finanzieller Hinsicht ein. Denn erstens besteht bei solchen Arbeiten kein Rechtsanspruch auf Gewährleistung, d. h. man hat keine Garantie. Zweitens können Sie schwarz gezahlte Löhne auch nicht steuerlich absetzen.