Abnehmen aber wie .... nicht....

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Schutzgeist
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Abnehmen aber wie .... nicht....

Beitrag von Schutzgeist » Mi, 22. Nov 2006, 04:24

Abnehmen.

In der Tat für viele Menschen eine schwierige Hürde.
Kaum ein anderer Markt missbraucht so viele Konsumenten wie der Diät-Wahn-Markt.

Aber hier mal ein paar goldene Regeln, wie man vernünftig abnehmen sollte und was man zu vermeiden hat:

Hunger-Diäten/Defizit-Diäten

Grundsätzlich sollte man auf sämtliche Diäten verzichten, wobei man sich nur einseitig ernährt. Auch Kohlenhydratarme Diätpläne sind auf langer sicht hin nicht zu empfehlen.
Unser Körper speichert im Blut, in der Leber usw. immer genügend KH-Reserven um für den Alltag vorbereitet zu sein. In der Regel versucht er diese Reserven auf ca. 80 % zu halten.
Schänden wir unseren Körper mit einer langfristigen Diät so stellt unser Körper fest, d. seine wertvoll angelegten Reserven sich dem Ende neigen und da unser Körper schlau ist , wird er versuchen den Fehler zu vermeiden, in dem mit der nächsten KHreichen Nahrung seine Reserven möglichst schnell gegen 100% bringt.

Der Effekt ist, d. man auf lange Sicht hin zunimmt. Da überschüssige Kohlenhydrate sofort in Fett umgewandelt werden, da der Puffer ja schon von Anfang an gefüllt ist ;)


Crash-Diäten
Auch tolle Crash-Diäten sollte man möglichst vermeiden.
Crash-Diäten basieren darauf, d. der Körper sehr viel Flüssigkeit , aber auch Muskeln verliert.
Entzieht man dem Körper die nötige Energiezufuhr, die er zum Arbeiten braucht, so baut er automatisch alles ab, was er nicht primär benötigt.

Da eine Muskelzelle das 7fache einer normalen Zelle an Energie verbraucht, werden die Muskeln als erstes abgebaut.

Der erste Effekt ist, d. man in der Tat nach einer Woche ganze 7 Kg weniger wiegen kann.
Jedoch wurde hier kein Fett verbrannt/verwertet.
Nur Muskelschwund und fehlende Wassereinlagerungen.

Der prozentuale Fettanteil steigt und es existieren kaum noch Muskeln für die aktive Fettverbrennung.

Am Ende tritt auch hier der Jojo-Effekt ein und man nimmt zu.
Mit dem Unterschied, d. man aufgrund der fehlenden Muskelmasse jetzt noch mehr Schwierigkeiten hat, dieses Fett zu verbrennen.


DiätNahrung
Die ultimative FettVerschwinde-Nahrung gibt es nicht.
Wenn die Werbung auch noch so schön ist. Fast alle Wundermittel basieren auf die oben genannten Effekte.

Letztendlich hilft eine mäßige aber ausgewogene Ernährung.
In Verbindung mit Sport ist eine eiweißreiche Nahrung zu empfehlen.
Oft auch unter dem Namen Eiweißdiät im Internet zu finden.
Die darin enthaltenen Aminosäuren sind im Verbindung mit Vitaminen für den Aufbau unserer Botenstoffe usw. zuständig.

Möglichst viel trinken!
Über den Tag verteilt sollte man 3-4 Liter Wasser oder Säfte trinken.

Vitaminreiche Kost verzehren. Da viele Vitamine, die für den KH/Fettstoff-Wechsel zuständig sind, wasserlösliche Vitamine sind, können sie nur in gewissen Mengen vom Körper gespeichert werden. Der Überschuss wird ausgeschieden. Daher muss der Körper übern Tag verteilt diese Vitamine zugeführt werden.

Auf Fette achten, aber nicht verzichten
Gesättigte Fettsäuren werden in der Leber zu LDL-Cholesterin umgewandelt, welche sich negativ auf unser Herz-Kreislauf auswirken kann. Diese gesättigten Fette sollte man möglichst vermeiden.

Ungesättigte hingegen sollten bze müssen definitiv zu sich genommen werden.
Warum ? Viele Vitamine brauchen gewisse Fette als Aktivator.
Zudem stecken in ungesättigten Fettsäuren viele essentielle Vitamine die wir zum Leben benötigen.
Ungesättigte Fettsäuren senken zudem den Cholesterinspiegel im Blut.
Eine fettfreie Ernährung ist daher weder gesund noch sinnvoll.

Grundbedarf ausrechnen und Zufuhr beachten.
Im Internet einen Grundbedarfsrechner suchen (


[url]http://www.Optimalgewicht.de)[/url] ) schauen was man ca für einen Grundbedarf bzw Tagesbedarf hat und sich dementsprechend ernähren.

Letzendlich kommt das Gewicht nicht von irgendwo her. Auch wenn vieles genbedingt ist, ein Teller mit 200 gr Nahrung kann nicht zu 1,5 Kg ansetzen. Auch wenn mans ich das gerne so einredet.

Der Gang zum Arzt ist relativ wichtig, dieser sollte nachschauen ob die Schuilddrüse einwandfrei arbeitet.

Nachdem man seinen Grundbedarf errechnet und auch seine Mahlzeiten am Ende des Tages über eine Woche hinweg berechnet hat sollte man mit diesen Daten male inen Ernährungsberater aufsuchen.
Er kann aufgrund der zugeführten Menge besser abschätzen, was zutun und was zu lassen ist.


Gut frühstücken.
Ein Tipp der gerne von Ernährungsberater kommt aber selten in die Tat umgesetzt wird, da der Kopf sich extrem wehrt.
Morgens möglichst viele Brötchen essen, am besten 7 Stück.
Natürlich mit möglichst fettfreier Wurst ;)
Hat denn effekt, d. man ein langes gesättigtes Gefühl hat und der Heisshunger so nicht aufkommt ;)
Zudem haben diese Brötchen keinen wirklichen nachteiligen Effekt aufs Gewicht, auch wenns gaaaanze 7 Stück waren.


Kohlenhydrate nicht mit Fett mischen.
Wenn man den neuen Studien glauben schenken mag, so machen KH alleien nicht dick , egal wieviel man davon isst ;) Aber die Kombination mit fetten soll hier negativ sein.

Sofern Sport getrieben wird, nur im mittleren Pulsbereich arbeiten .
Im hohen-Bereich verbrennt der Körper zuviel Zucker, dadurch ist der Körper sehr schnell erschöpft und der Heiosshunger kommt gewiss.
Die Erholungszeit wäre danach zu lang.
Also lieber im mittleren Pulsbereich bleiben.


Muskelmasse zulegen.
Autsch. Ja Muskeln wiegen mehr als Fette und je mehr Muskeln man hat, desto schwerer wird und wirkt man auch.
Gerade Frauen wollen nicht zu muskolös aussehen. Aber das sieht man auch nicht, wenn man ca 7-10 Monate auf Muskelaufbau trainiert.
Letzendlich benötigt der Körper Muskelmasse um das Fett zu verbrennen.

Ich empfehle die ersten 4 Wochen im Fitnessstudie den Kreislauf zu trainieren, also möglichst viel laufen und sich ans Tempo gewönen, danach 6-9 Wochen den Muskelaufbau zu vollziehen ;) Ein Trainer kann dort helfen.

Das wars dann erstmal fürs ERSTE ;)
Kathilicious
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Beitrag von Kathilicious » Mo, 19. Mär 2007, 08:34

Vom Prinzip her, nicht schlecht.

Aber 7 Brötchen zum Frühstück?! :lol: Einwenig.. naja.. 2 reichen denke ich auch mal aus.

Außerdem reicht es zu einer Abnahme vollkommen, wenn man 2-3 L am Tag trinkt.
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hausfee4
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Re: Abnehmen aber wie .... nicht....

Beitrag von hausfee4 » Di, 31. Aug 2010, 23:18

Ist nicht allzuviel dabei, was ich nicht schon wusste, trotzdem tut es immer gut die Erinnerung aufzufrischen. Ich glaube aber, dass es bei den meisten Leuten nicht am mangelnden Wissen scheitert, sondern am Willen, dieses Wissen auch konsequent tagtäglich umzusetzen.
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